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Unsere Philosophie

Unser Bild vom Kind hat seinen Ursprung in der christlichen Überzeugung:

Kinder sind aktive, kompetente Wesen und als Solche anzunehmen. Jedes Kind ist von Gott gewollt und zu seinem eigenen Ziel berufen. Das Kind ist reich an Möglichkeiten und Grundlagen. Vom Tag seiner Geburt an gestaltet es aktiv und kreativ seine Entwicklung und seine Beziehungen. Die Aussage "ein Kind kommt zur Welt" beschreibt den aktiven Weg des Säuglings vom Moment seiner Geburt an. Die Fähigkeiten sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken und auch die Erinnerungsfähigkeit sind bei der Geburt höher als bisher angenommen. Diese frühen Gedächtnisspuren sind die Grundlage für alles "Lernen aus Erfahrung" im späteren Leben. Auf Grund der unterschiedlichen Lernerfahrungen des einzelnen Menschen ist jedes Kind einzigartig - ein Original - das individueller Unterstützung bedarf.

„Bildung soll verhindern, dass wir zwar als Originale geboren werden, aber als Kopien sterben.“ (Thea Sprey-Wessing in Anlehnung an Arno Gruen)

Daraus ergibt sich für uns folgender Leitsatz:

Kleine Originale packen das Leben an!

 

Das liegt uns am Herzen - pädagogische Schwerpunkte:

Das Spielen und Lernen soll wichtiger sein, als das entstandene Produkt.

Was beim Spiel entsteht, ist nicht so entscheidend wie das selbstständige Handeln und der Prozess der dahinter steht. 

Der Montessori-Leitsatz "Hilf mir es selbst zu tun", ist wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Miteinanders. Wir wollen die Kinder unterstützen ihr Leben in die Hand zu nehmen und ermuntern aktiv zu werden, um dabei wichtige Kompetenzen zu erwerben:

Kompetenzen zum Handeln im Sozialen Kontext sind u.a. die Fähigkeit zur Kommunikation mit seinen Mitmenschen, die Kontaktaufnahme, das Geben und Nehmen, kooperative Zusammenarbeit, positives Sozialverhalten, Beziehungsfähigkeit, Problembewältigung; aber auch zu wissen was „richtig“ und „falsch“ ist (Werte- und Orientierungskompetenz). Die Bereitschaft Verantwortung für sich selbst und seine Umwelt zu übernehmen und sich demokratisch zu beteiligen, ist ebenso wichtig.

Personale Kompetenzen bedeutet, dass das Kind befähigt werden soll, sich selbst und seine Umwelt so zu akzeptieren, wie sie sind. Es muss in der Lage sein Entscheidungen zu treffen, zu kritisieren und Kritik zu empfangen. Dazu gehört auch Selbstbewusstsein, positive Körperwahrnehmung, Körperbeherrschung, Frustrationstoleranz, eigene Bedürfnisse zurück stellen können, Einsatzbereitschaft, Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein.

Lernmethodische Kompetenz ist die Fähigkeit, zu lernen wie man lernt. Informationen beschaffen, zu verarbeiten, verwerten, übertragen und die dingliche Welt zu verändern. Dazu gehört mit Materialien oder der Natur umgehen zu können, Verantwortungsbewusstsein, logisches-kreatives-schöpferisches Vorgehen, auch bei Problembewältigung. Durch Beobachtungen und Lernangebote entstehen Ziele, die von uns regelmäßig überprüft werden. Daraus entwickeln sich pädagogische Vorgehensweisen.  

Eine gesunde Widerstandsfähigkeit (Resilienz) ist von großer Bedeutung, damit die Kinder einen kompetenten Umgang mit Veränderungen und Belastungen entwickeln. Nicht gleich aufzugeben oder es gar nicht erst versuchen bei neuen oder schweren Herausforderungen, sondern an sich glauben und zu wissen, dass es immer weiter geht.

Wir fördern unsere Kinder in folgenden Bereichen:

Die Kinder erfahren und erleben im täglichen Miteinander wichtige Elemente christlicher Gemeinschaft.

Die Kinder werden unterstützt, sich ihrem Alter entsprechend auszudrücken und verständlich zu machen.

Sie werden als Mitglied der Gemeinschaft unterstützt, ihre Beziehungen zu festigen und sich und andere als Teil ihrer Umwelt zu verstehen.

Die Kinder erfahren alle ihre Sinne wahrzunehmen, um die sinnliche Bewusstheit und Kreativität zu entfalten.

Der Bewegungsdrang der Kinder wird ausgelebt und die eigene Körperwahrnehmung wird unterstützt.

Unsere Kinder gehen mit Formen und Zahlen um und erkennen Sachverhalte und Zusammenhänge.

Das Bewusstsein und die Sensibilisierung mit Vorgängen in der Natur wird gefördert, ebenso erhalten die Kinder die Gelegenheit verschiedene technische Anwendungen zu erkunden.

Durch Geschichten, Hörspiele, Bücher, Filme, Musik wird ihnen der Umgang mit den Medien als Hilfsmittel nahegebracht.

Die musikalische Erlebniswelt wird auf vielfältige Art erkundet, erlebt und umgesetzt.

Das Bewusstsein des gesunden Umgangs mit sich selbst wird gefördert, durch zulassen der Selbständigkeit, Vertrauen finden in die eigenen Fähigkeiten und eigenes Wahrnehmen was gut tut und zum Wohlbefinden beiträgt.

Demokratie wird gelebt - Mitbestimmung und Meinungsbildung - werden als erwünscht vermittelt, um das Zusammenleben zu regeln.

Besonderheiten nur für unsere Schulhortkinder:

Die Kinder lernen eigenverantwortliches Handeln, durch die Freiräume, die wir ihnen schaffen, in denen sie ohne direkte Aufsicht die Möglichkeit haben zu spielen und sich zu beschäftigen.

In der Hausaufgabenbetreuung wirkt das Personal unterstützend, motivierend und anspornend auf die Kinder ein. Sie werden bestärkt in ruhiger Atmosphäre konzentriert und ausdauernd ihre Aufgaben zu erledigen.

Für die Ferienzeiten erarbeiten wir gemeinsam mit den Kindern ein interessenorientiertes und abwechslungsreiches Ferienprogramm. Dabei erfahren die Kinder die Wichtigkeit von Organisation und Planung, um ein gelungenes Ergebnis zu erzielen. Sie erweitern somit ihre Erfahrungen in Bezug auf eigene Interessen, Stärken und Schwächen. Das langfristige Ziel ist es, die Kinder zu einer eigenen, sinnvollen Freizeitgestaltung anzuleiten.

 

Weitere (pädagogische) Besonderheiten:

·    Tiergestützte Pädagogik - "Wir sind auf den Hund gekommen!"

Im Herbst 2013 hatte sich das Kindergartenteam dazu entschlossen die tiergestützte Pädagogik als weiteren Schwerpunkt in die bestehende Konzeption mit aufzunehmen. Seit Mai 2014 kommt unser Kindergartenhund Hosea von klein auf mit der Erzieherin und  Hundebegleiterin Beate Schäck, in den Kindergarten und gestaltet durch kleinere und/oder größere Aktivitäten das Alltagsgeschehen mit. (Näheres siehe Flyer)

·    Unsere Vorschulerziehung begleitet Ihr Kind durch die gesamte Kindergartenzeit.

Im letzten Kindergartenjahr bieten wir Ihrem Kind außerdem eine wöchentliche Kleingruppenatmosphäre an, in der es auf  seinen neuen Lebensabschnitt besonders vorbereitet wird.   Um als Gemeinschaft gestärkt zu werden, starten wir gegen Ende der Kindergartenzeit einen 2  ½-tätigen Ausflug in die Ferne.

·  Dank der Eduard-Aigner-Stiftung kommen alle "mittleren" Kinder 1x wöchentlich in den kostenlosen Genuss des Musikschulunterrichtes der städtischen Musikschule Aschaffenburg.

·   Im Kindergarten, der Krippe und seit dem neuen Kita-Jahr 2018/19 auch im Hort wird täglich frisch gekocht.

·    und vieles mehr…. 

 

Konzeption St. Jakobus-Haus-für Kinder (Pdf_Datei zum Runterladen)

 

 Copyright Evang.-Luth. Pfarramt St. Lukas Aschaffenburg