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Offene Arbeit


Unser Haus (Kindergarten und Hort) können Sie sich ähnlich wie in einer Wohnung vorstellen. Alle Räume haben verschiedene „Funktionen“. Diese laden zum Spielen, Entdecken, Erkunden, Erfahren und Bewegen ein, um die kindliche Kreativität zuzulassen. Gruppenübergreifendes Spiel, Aktionen, Projekte wechseln sich mit Gruppenarbeit und Einzelförderung ab. Während der Freispielzeit kann das Kind entscheiden, mit wem und in welchen Räumen es spielen will. Streifzüge durch das Gebäude und ins Außengelände lassen viele Wahrnehmungen zu, die alle Sinne ansprechen. Sie finden Hilfe, Unterstützung und Anregung von Erwachsenen, wenn sie es wollen oder wenn die Situation es erfordert. Jede/r Erzieher/in hat die Verantwortung für jedes Kind, für die Räumlichkeiten, für das Material, usw.

Durch die offene Arbeit dürfen sich die Kinder in ihrer Einzigartigkeit willkommen fühlen, sie lernen aber auch über ihren eigenen „Tellerrand“ hinaus zu sehen und die Anderen so wie sie sind anzunehmen und sich mit ihnen zu arrangieren.

Im Kindergarten gibt es zur Zeit das Bauzimmer, die Bücherei, den Kreativraum, die Werkstatt/Atelier, das Entdeckerzimmer, die Cafeteria, das Mehrzweckzimmer mit Tischspielen, den U3-Rückzugsraum (Wolkenpurzler), den Turnraum, unseren Hosea-Raum (Kindergartenhund) und natürlich das Außengelände.

Freispiel bedeutet:

  • Platz und Zeit zum Spielen
  • Kein Zwang zum Spielwechsel
  • Kein Ausüben von Druck
  • Wecken von Neugierde und Interessen
  • Anbieten von Abwechslung
  • Selbstbestimmung auch in Bezug auf das Spieltempo

Die Freispielzeit ist ein wichtiger Bereich unserer pädagogischen Arbeit, da wir die Kinder beobachten können, um Stärken und Vorlieben festzustellen. Allgemein wird das Spiel als differenzierte Möglichkeit der Auseinandersetzung mit der Umwelt angesehen, sowie das Einüben und Anwenden von Kenntnissen, Einstellungen und Fertigkeiten.

Es ist Voraussetzung für spätere Konzentration und Ausdauer und fördert die Selbstentfaltung. Geistige, kreative und körperliche Kräfte werden ausgebildet und entwickelt. Das Spiel hat einen hohen sozialen Wert. Rücksichtnahme und Gemeinschaftssinn entstehen. Das Kind bekommt durch das Spiel Regeln und Normen vermittelt, kann Ängste abbauen, fördert die Sinne, die Sprache und lernt so. Ein wesentlicher Aspekt des Spielens ist das Lernen mit Gefühlen umzugehen.

Gruppenarbeit

In Klein-, Förder- und Stammgruppenzeiten sollen die Kinder lernen:

  • Aufeinander Rücksicht zu nehmen
  • den Jüngeren ein gutes Vorbild zu sein
  • Gruppe zu erleben und Regeln einzuhalten
  • sich vor der Gruppe etwas zu trauen
  • sie sollen spüren, dass sie dazugehören
  • Ausdauer und Konzentration aufzubauen
  • lebenspraktische Fähigkeiten zu üben
  • Interessen zu finden und zu vertiefen,
  • Wissen soll vermittelt werden, Traditionen und Rituale erlebt werden um damit wesentlich zur Erlangung der Schulreife beizutragen.

Projektarbeit

Ist eine Form des entdeckenden, ganzheitlichen Lernens.

Es bedeutet das Aufarbeiten eines Themas über mehrere Tage bis Wochen hinweg mit verschiedenen Hilfsmitteln. Ein Projekt kann von den Interessen der Kinder ausgehen oder von den Erziehern, aufgrund von Beobachtungen oder von pädagogischen Erfordernissen angeregt werden.

Angebote

finden in der Freispielzeit, wie auch in der Gruppenzeit statt.

Es sind Aktivitäten, die von den Erzieherinnen vorbereitet und gemeinsam mit den Kindern gestaltet werden und können Teil eines Projektes sein, wie z.B.:

  • Bibelgeschichten
  • Psychomotorik
  • Sprachspiele
  • Kreatives Gestalten
  • Tanzen
  • Bewegungsbaustelle
  • Gartenarbeit
  • Musikalische Früherziehung
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