|
 | Evangelischer Kirchenverein St. Lukas - Leider e.V. | |
Rückblick...
Zwei außergewöhnliche Veranstaltungen liegen hinter uns. Margarete Osenberg las aus: „Herr Pfarrer und sein Teufel“. Wir lernten aus Helme Heines Buch einen ganz normalen, mit sich zufriedenen Pfarrer kennen, der hartnäckig Besuch vom Teufel bekommt. Das führte zu heftigen, mal witzigen, mal nachdenklichen Diskussionen über Gott und die Welt.
Im Februar referierte Dekan Volkmar Gregori über die „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“. Wenn es so etwas wie ein protestantisches Prinzip, ein Zentrum des evangelischen Glaubens gibt, dann ist dies die biblische Lehre von der Rechtfertigung. Dabei geht es im Grunde um die Beziehung des Menschen zu Gott. Der Apostel Paulus hat im Römerbrief dazu gesagt: Gott bietet dem fehlerhaften Menschen seine Gnade ohne Bedingungen an. Er erwartet nur die vertrauensvolle Zuwendung im Glauben. Was kann Rechtfertigung heute bedeuten? Vielleicht dies: Unsere Begabungen und unser Können bereichern unser Leben, aber Gott ist auch bei uns in unseren Niederlagen, weil er uns schon davor geliebt hat.
Ausblick...
Im April geht unsere Reise in unseren geliebten Spessart, und zwar in die Geschichte der Glashütten im Mittelalter. Dazu sind Sie herzlich eingeladen am
Donnerstag, 26. April um 19.30 Uhr ins Gemeindehaus Am Dreispitz
Die Geschichte des Spessartglases
Referent: Dr. Gerrit Himmelsbach
Im Mittelalter war Glas aus dem Spessart ein Exportschlager. Mit dem Sand kam das färbende Eisen in die Glasmasse. Das typische Spessartglas ist daher grün gefärbt. Das Glas wurde bis nach Holland transportiert. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt hat die Geschichte der vielen Glashütten in der Region erforscht und ist Mitverfasser eines Buches über die Glashüttenlandschaft Europas.
Auch im Wonnemonat Mai wollen wir eintauchen in eine Kulturlandschaft. Sie sind herzlich eingeladen zu einer BIlderreise am
Donnerstag, 24. Mai um 19.30 Uhr ins Gemeindehaus Am Dreispitz
Klöster und Damenstifte in der Lüneburger Heide
Referent: Dr. Roland Jacob
Im Verwaltungsbereich der Klosterkammer Hannover befinden sich 17 evangelische Klöster und Stifte. In 15 von ihnen leben von Äbtissinnen geführte Gemeinschaften alleinstehender Frauen. Entsprechend den Klosterordnungen bzw. Stiftssatzungen haben die Klöster und Stifte neben kirchlichen, kulturellen und sozialen Aufgaben die Verpflichtung, ihre Einrichtungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Roland Jacob führt uns in Bildern durch einige Calenberger und Lüneburger Klöster. Sie sind Orte der Geschichte, der Erinnerung und Tradition und zweifellos auch eine Brücke zur christlichen Botschaft. Lassen Sie sich mitnehmen an Orte des Glaubens in einer reizvollen Naturlandschaft Norddeutschlands.
Dieter Hoffmann
|