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Unsere Philosophie
Unser Bild vom Kind hat seinen Ursprung in der christlichen Überzeugung:Kinder sind kompetente Wesen und als Solche anzunehmen. Jedes Kind ist von Gott gewollt und zu seinem eigenen Ziel berufen. Das Kind ist reich an Möglichkeiten und Grundlagen. vom Tag seiner Geburt an gestaltet es aktiv und kreativ seine Entwicklung und seine Beziehungen. Die Aussage "ein Kind kommt zur Welt" beschreibt den aktiven Weg des Säuglings vom Moment seiner Geburt an. Die Fähigkeiten sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken und auch die Erinnerungsfähigkeit sind bei der Geburt höher als bisher angenommen. Diese frühen Gedächtnisspuren sind die Grundlage für alles "Lernen aus Erfahrung" im späteren Leben. Auf Grund der unterschiedlichen Lernerfahrungen des einzelnen Menschen ist jedes Kind einzigartig - ein Original - das individueller Unterstützung bedarf. Das liegt uns am Herzen - pädagogische Schwerpunkte: Das Spielen und Lernen soll wichtiger sein, als das entstandene Produkt. Was beim Spiel entsteht, ist nicht so entscheidend wie das selbstständige Handeln und der Prozess der dahinter steht. "Hilf mir es selbst zu tun", ein Montessorieleitsatz, ist wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Miteinanders. Wir wollen die Kinder unterstützen ihr Leben in die Hand zu nehmen und ermuntern aktiv zu werden, um dabei Sozial-, Selbst-und Sachkompetenz zu erreichen. Sozialkompetenz ist die Fähigkeit zur Kommunikation mit Mitmenschen. Dazu gehört die Kontaktaufnahme, das Geben und Nehmen, kooperative Zusammenarbeit, positives Sozialverhalten, Beziehungsfähigkeit, Problembewältigung ... Selbstkompetenz bedeutet, dass das Kind befähigt werden soll, sich selbst und seine Umwelt so zu akzeptieren, wie sie sind. Es muss in der Lage sein Entscheidungen zu treffen, zu kritisieren und Kritik zu empfangen. Dazu gehört auch Selbstbewusstsein, positive Körperwahrnehmung, Körperbeherrschung, Frustrationstoleranz, eigene Bedürfnisse zurück stellen können, Einsatzbereitschaft, Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein. Sachkompetenz ist die Fähigkeit, Informationen zu verarbeiten und die dingliche Welt zu verändern. Dazu gehört mit Materialien oder der Natur umgehen zu können, Verantwortungsbewusstsein, logisches-kreatives-schöpferisches Vorgehen bei Problembewältigungen. Durch Beobachtungen und Lernangebote entstehen Ziele, die von uns regelmäßig überprüft werden. Daraus entwickeln sich pädagogische Vorgehensweisen. Wir fördern unsere Kinder in folgenden Bereichen:Die Kinder erfahren und erleben im täglichen Miteinander wichtige Elemente christlicher Gemeinschaft. Zum Einen durch soziales Lernen im Umgang miteinander, aber auch durch Geschichten aus der Bibel, christlicher Lieder, Gebete und auch Rollenspiele. Es ist für uns ein Gebot, die Sitten und Bräuche anderer Kulturen, Religionen und Lebenseinstellungen in unserem Haus einfließen zu lassen. Diese Haltung möchten wir allen vermitteln, erwarten gegenseitige Akzeptanz und wünschen uns ein aufgeschlossenes Miteinander. Die Kinder werden unterstützt, sich ihrem Alter entsprechend auszudrücken und verständlich zu machen. In spielerischer Weise werden durch Lauschspiele und Reime die Anlaute, Silben, Wörter und Sätze nähergebracht. Diese Übungen bilden die Vorstufe des Lesens und Schreibens. Hierzu nutzen wir das Würzburger Modell "Hören-Lauschen-Lernen", zur Förderung des phonologischen Bewusstseins. Unsere Kinder gehen spielerisch mit Formen und Zahlen um, sie erkennen Sachverhalte und Zusammenhänge. Im Vorschulbereich wird dies durch das Programm "Mengen-Zählen-Zahlen" ergänzt. Das Bewusstsein und die Sensibilisierung mit Vorgängen in der Natur wird gefördert, ebenso erhalten die Kinder die Gelegenheit verschiedene technische Anwendungen zu erkunden. Die Kinder werden als Mitglied der Gemeinschaft unterstützt, um ihre Beziehungen zu festigen und sich und andere als Teil ihrer Umwelt zu verstehen. (z.B. Projekt "FAUSTLOS") Durch Geschichten, Hörspiele, Bücher, Filme und Musik wird ihnen der Umgang mit den Medien als Hilfsmittel nahegebracht. Die Kinder erfahren alle ihre Sinne wahrzunehmen, um die sinnliche Bewusstheit und Kreativität zu entfalten. Die musikalische Erlebniswelt wird auf vielfältige Art erkundet, erlebt und umgesetzt. In der Altersstufe der 3 und 4jährigen erhalten alle Kinder zusätzliche musikalische Früherziehung durch eine Lehrkraft der Aschaffenburger Musikschule. (Kooperation mit anderen Einrichtungen) Der Bewegungsdrang der Kinder wird ausgelebt und die eigene Körperwahrnehmung wird unterstützt. Das Bewusstsein des gesunden Umgangs mit sich selbst wird gefördert, durch Zulassen der Selbstständigkeit, Vertrauen finden in die eigenen Fähigkeiten und eigenes Wahrnehmen was gut tut und zum Wohlbefinden beiträgt. Demokratie wird gelebt - Mitbestimmung und Meinungsbildung - werden als erwünscht vermittelt, um das Zusammenleben zu regeln.
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